Wortschaft Podcast 01

20 05 2009
Heute gibt es wieder mal einen Podcast, die BKM Studierenden aus dem 4. Semester waren kreativ und haben ein kleines Hörspiel über Speeddating produziert.





Download der MP3-Datei: 2009-05-20_WortschaftPodcastFolge1.mp3

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Nächster Webmontag in Düsseldorf am 09. März 09

10 02 2009
Hallo Freunde des gepflegten Internet-Diskurses, wie Tim gerade in seinem Blog schreibt, findet der nächste Düsseldorfer Webmontag, der erst im Jahr 2009, am 09. März wieder in der bekannten Location dem barco statt.


Warum werden Wahlen im Fernsehen entschieden?

06 02 2009

Die Kraft des bewegten Bildes und die Präsenz der Politiker spielt hier eine Rolle. Auch heute ist der größte Einflussfaktor auf das Wahlverhalten jedoch die soziale Herkunft der Wähler und ist damit relativ stabil. Rege wurde hierzu bei einer Abendveranstaltung des „Politisches Forum Ruhr e.V.“ unter obigem Titel am 4.2.2009 in Essen diskutiert. Prof. Dr. Matthias Kepplinger, Kommunikationswissenschaftler aus Mainz, stellte zahlreiche aktuelle empirische Ergebnisse u.a. zum Einfluss der Spitzenkandidaten und zur Rolle von Fernsehdebatten vor. Tiefergehende Informationen erhält der politisch interessierte Bürger übrigens weiterhin insbesondere auch über Qualitätszeitungen (oder deren Onlineableger). Das Fernsehen kann dies bei komplexen politischen Themen nur bedingt leisten. Der Zeitungskonsum sinkt seit Jahren aber bekanntlich kontinuierlich (vgl. ARD/ZDF-Langzeitstudie Massenkommunikation 2005). Die breite Masse des Wahlvolks wird auf absehbare Zeit deshalb noch über den Kanal Fernsehen erreicht.

Es darf aber keineswegs das deutlich veränderte Mediennutzungsverhalten der jungen Menschen (und auch zahlreicherer Älterer) außer Acht gelassen werden. Die tägliche PC-Nutzung der 14 bis 29-Jährigen lag im Jahr 2008 mit 123 Minuten schon recht nah an den 147 Minuten Fernsehkonsum dieser Altersgruppe. Nur ein (!) Jahr zuvor war die Differenz zwischen 103 bzw. 151 Minuten täglichen Durchschnittkonsums noch wesentlich deutlicher (vgl. ma 2008 II). Die zunehmende Abwanderung der Mediennutzer in „das Internet“ wird hier offensichtlich. Ganz unterschiedliche Dienste im Internet werden eine wachsende Rolle spielen und müssen entsprechend differenziert betrachtet werden: Onlinezeitungen (wie netzeitung.de), Web-TV (wie europarltv.europa.eu), Podcasts (wie swr3.de/podcast/timtom.html), Soziale Netzwerke (wie facebook.com), Blogs (wie internetundpolitik.wordpress.com) und nicht zuletzt Microblogs (wie twitter.com). In naher Zukunft werden Wahlen deshalb wenn nicht im Internet entschieden, dann zumindest beeinflusst. Die Mitwirkung im politischen Leben wird für den einzelnen Bürger im Internet und dessen zahlreichen Diensten einfacher.

Netzeitung
Web-TV des Europaparlaments
Website von Prof. Dr. Kepplinger
Blog von Dr. Christoph Bieber
Podcast Tim fragt Tom

„Die Individualisierung der Medien“ schreitet voran...

18 01 2009

... und darüber wurde bei einem gleichnamigen Kongress des Instituts für Rundfunkökonomie in Köln im Januar 2009 rege diskutiert. Angebote wie www.deezer.com, blog2paper.net und nilter.com wurden dort vorgestellt. Letzteres übrigens ein sog. Kofferwort aus News und Filter – vergleichbar zu Aggregatoren wie Netvibes und Pageflakes. Prof. Horst Schellhaaß, VWL-Professor aus Köln, konstatierte einen „Wandel von Sender- zu Sendungsmärkten“. Ein Rundfunksender wie der WDR wird den Anforderungen der Individualisierung übrigens gerecht. Das Portal mein.wdr.de – von Eva-Maria Michel vorgestellt - ist in der Beta-Phase.

Unter betriebswirtschaftlichen Gesichtspunkten hat Prof. Detlef Schoder den Zusammenhang der Medienindividualisierung zur Theorie der Mass Customisation aufgezeigt. Soziologische Ergebnisse einer Kohortenanalyse der Internetnutzung von 1997 bis 2006 stellte Prof. Heiner Meulemann vor. „Fast jede jüngere Kohorte liegt zu fast jedem Zeitpunkt über der älteren.“ Untersucht wurden immerhin Geburtsjahrgänge von 1911 bis 1991. Auch bei der internetaffinsten, zweijüngsten Kohorte (von 1986 bis 1990) überschritt die Nutzung allerdings 2006 nur knapp die 80%-Marke.

In vielen Vorträgen wurden die einzelnen Dienste im Internet dargestellt, die eine Individualisierung fördern. Der Individualisierung der Medien steht allerdings ein Marktdruck zur Sameness gegenüber, also zum Mainstream. Dr. Manfred Kops, Geschäftsführer des Instituts, erläuterte dieses „Paradoxon der Massenmedien“.

www.deezer.com
www.blog2paper.net
www.nilter.com
mein.wdr.de


Bleibt Fernsehen Fernsehen?

18 01 2009
Vermutlich so mancher Verantwortlicher eines TV-Senders stellt sich diese Fragen in den letzten Monaten. Insbesondere Youtube oder hulu.com aber auch zahlreiche andere Video-Websites wie www.sexandzaziki.de, www.3min.de, www.tv-freunde.de oder www.tischthema.tv haben Fernsehen im Web kreativ umgesetzt und das Nutzungsverhalten zumindest der jüngeren Rezipienten gehörig durcheinander gewirbelt.

Wohin die Entwicklung gehen wird, vermag kaum einer derzeit abzusehen. Die Jahrestagung der Fachgruppe Medienökonomie in der DG PuK wollte deshalb im November 2008 in Wien genau diese Fragestellung erörtern. Intensiv wurden beispielsweise Erfolgsfaktoren von Handy-Fernsehen (Julia Wippersberg, Universität Wien) oder viralem Mobilmarketing (Kati Förster, Fachhochschule St. Pölten) ebenso diskutiert wie die Markt- und Meinungsmacht digitaler Plattformen (Hardy Gundlach, HAW Hamburg).

Auch wenn es der klassische Fernsehzuschauer zum jetzigen Zeitpunkt nicht unbedingt wahrnimmt, so wird Fernsehen nicht Fernsehen bleiben. Die sinkende tägliche Sehdauer der 14- bis 19-Jährigen und die zunehmende parallelisierte Nutzung verdeutlichen dies. Wird Fernsehen zu einem Nebenbeimedium?
(14.-15.11.2008)

www.sexandzaziki.de
www.3min.de
www.tischthema.tv
www.tv-freunde.de


Bewegtbildkommunikation im Praxistest

18 01 2009

Zahlreiche Aktivitäten des Forschungsschwerpunkts Kommunikationsforschung an der FH Düsseldorf konzentrieren sich derzeit auf die „Bewegtbildkommunikation im Web“. Im November 2008 war die Bewegtbildkommunikation bereits im Praxistest - ein gleichnamiger Kongress in Karlsruhe informierte über zahlreiche Beispiele.

Bertram Gugel von der Axel Springer Digital TV GmbH („Learning bei Doing: Vom Printverlag zum crossmedialen Medienhaus“) referierte ebenso wie Matthias Ziemann von der Spiegel TV GmbH („Videos – teure Leserbindung oder rentables Geschäft?“). Auch „Unternehmenskommunikation in bewegten Bildern“ ist möglich wie Sven Herold von SAP TV vorstellte.

Bewegtbilder sind somit schon heute auf zahlreichen Websites aus Medienkommunikation und Marketingkommunikation nicht nur ein additives, sondern vielfach ein originäres Gestaltungselement.
(12.-13.11.2008)

Website Messe TV Kommunikation


Partizipative Softwareentwicklung für das Internetfernsehen am Beispiel von Online-Mediatheken

18 01 2009

User Generated Content ist in aller Munde. Aber wirkt sich dieser Gedanke auch auf eine stärkere Nutzerorientierung bei der Entwicklung von Medien-Websites, also dem Website Engineering, aus? Ein derartiges „User Generated Programming“ heißt in der Fachwelt „partizipative Softwareentwicklung“.

Ergebnisse einer kleinen Expertenstudie zu Mediatheken von Fernsehsendern wurden im September 2008 auf einer Veranstaltung der EMISA-Fachgruppe (Entwicklungsmethoden für Informationssysteme und deren Anwendung) der Gesellschaft für Informatik (GI) an der FH Bonn-Rhein-Sieg vorgestellt. Die Ergebnisse sind auf der Tagungs-Website erhältlich.
(18.-19.9.2008)

EMISA 2008 Website


BWL Party am 24.10.2008

18 10 2008

Endlich ist es wieder so weit!! Die BWL-er rocken die Phil-Fak!
Los geht´s um 21 Uhr mit einer Stunde Happy Hour!

Also, wir sehen uns Freitag!



Nächster Multimediatreff XXIV »Web that works!«

18 10 2008

Die 4 goldenen Regeln erfolgreicher Webpräsenzen

"Beim kommenden Multimediatreff möchten wir Euch die 4 goldenen Regeln erfolgreicher Webpräsenzen näher bringen, die da wären; Konzeption, Design, Projektmanagement & Marketing. Wie erstelle ich ein zielgruppengerechtes Konzept für eine Website? Worauf muss ich beim gestalten eines Corporate Designs achten? Wie optimiere ich die Arbeitsabläufe in meinem Team und mit dem Kunden? Und wie mache ich die Website im WWW schnell und effizient bekannt? All diese Fragen werden die Referenten, Experten aus größeren Werbe- und Internetagenturen, beantworten."

Multimediatreff

Der 24. Multimediatreff findet am 29. November 2008 ab 11 Uhr in den Räumen der Verlagsgruppe Handelsblatt in Düsseldorf statt. Auch gehören Gespräche am Rande, Socialsing und Networking sowie die legendäre Pizza-Schlacht zum Programm.


WuD - World Usability Day 2008

29 09 2008
Der World Usability Day unter dem Motto "Transportation" wird in diesem Jahr am 13. November mit vielen lokalen und regionalen Aktionen durchgeführt. In Düsseldorf werden an der Fachhochschule am Standort Golzheim verschiedene Vorträge rund um das Thema Usability u.a. von Online-Shops, Texten, Bussen und Alltagsprodukten gehalten.


Auch an vielen anderen Orten in Deutschland werden Aktionen durchgeführt. Herr Goldstein und ich werden am 13.11. in Magdeburg sein und dort mit drei Vorträgen am WoD teilnehmen. Wir stellen dabei die "Grundlagen des Eyetrackings" sowie die die aktuellen Erkenntnisse zweier Studien vor.

Zum einen sind dies die Ergebnisse einer Studie über die Wahrnehmung und Nutzung von Bewegtbildinhalten in der Personalkommunikation und zum anderen "Methodiken und Erkenntnisse einer Studie zu Mobile Usability am Beispiel von sozialen Netzwerken".


World Usability Day




Viel mehr

12 09 2008
In diesen Tagen ist der "Mensch & Computer"-Kongreß in Lübeck zu Ende gegangen. Eine Gruppe von Vertretern des Forschungsschwerpunkts Kommunikationsforschung der FH war dort. Inhaltlich ging es um Softwareergonomie und Human Computer Interfaces. Zielgruppe waren in erster Linie Wissenschaftler. Aber es gab noch viel mehr. Nämlich die DeLFI-Konferenz zu E-Learning. Oder die Usability Professionals 2008 - eine Fachtagung, die sich an Webdesigner und Usability-Experten aus der Praxis richtet.

Viel mehr also - von Vorträgen bis Abendveranstaltung, vom Wissenschaftler bis Praktiker. Damit ist dieser Veranstaltung genau jener Spagat gelungen, der auch Fachhochschulen so wichtig ist: Die Mischung von Forschung und Praxis. Anwendungsorientierte Forschung eben. Und die Düsseldorfer Gruppe ist voller Anregungen nach Hause gekommen. Nachzulesen ist das alles übrigens unter vielmehr.org

Viel mehr

Termintipp: 7. Webmontag in Düsseldorf am 13.10.

12 09 2008
Schon lange kein Geheimtipp mehr und deshalb umso mehr interessant für Menschen, die sich für Vorgänge rund um das Thema Internet/WWW/Web2.0 interessieren ist der Webmontag.

Was ist der Webmontag?
Web Montag ist ein informelles, nicht-kommerzielles, dezentral organisiertes Treffen, das zum Ziel hat, all diejenigen miteinander zu verbinden, die die Zukunft des Internet gestalten. […]
Treffen finden mittlerweile in mehr als 30 Städten überall in Deutschland, in Österreich, Schweden, Silicon Valley sowie auf Second Life statt. […]

Alle, die mit Web 2.0 und benachbarten Themen zu tun haben und interessiert daran sind, ihr Wissen zu teilen und sich miteinander auszutauschen, sind herzlich willkommen.

Quelle: http://www.webmontag.de/web_montag

Weitere Informationen zum Webmontag in Düsseldorf, der dieses Mal am 13.10.2008 um 19 Uhr im Barco in Düsseldorf stattfindet, gibt es im Webmontag-Wiki:http://www.webmontag.de/location/duesseldorf/index


Den Terminhinweis hab ich im Blog von Tim gefunden.


SPRECHAKTTHEORIE

12 08 2008
Was versteht man unter Sprechakttheorie? Welche Modelle gibt es dazu? Wie wendet man das Modell von Searle auf einen Werbetext an? Alle diese Fragen beantwortet diese Präsentation.
Sprechakttheorieexp.ppt

Was unterscheidet die Online- von der klassischen qualitativen Marktforschung?

24 07 2008
- Würden Sie die neue „Braun-wie-nie“-Sonnencreme Ihren Freunden empfehlen?-
o absolut sicher
o vielleicht
o im Traum nicht


Solche oder ähnliche Fragen sind Ihnen sicher schon einmal im Internet begegnet. Wurden Sie aber schon per E-mail dazu aufgefordert über Ihre spontanen Gefühle bezüglich eines neuen Rasierers zu berichten? - Vielleicht wird Ihnen bald genau das passieren.

Kurz und bündig erfahren Sie in diesem Bericht, was eigentlich die qualitative Marktforschung ausmacht, welche Online-Verfahren es gibt und wo der genaue Unterschied zwischen der Online- und der klassischen qualitativen Marktforschung liegt.

"Was unterscheidet die Online- von der klassischen qualitativen Marktforschung?" vollständig lesen


Neu im Programm: Jon Stewart bei Comedy Central

22 07 2008


Dank meines Feedreaders bin ich heute bei Fernsehlexikon auf die wöchentlichen Highlights von The Daily Show: Global Edition gestossen, die immer Dienstags um 22.30 Uhr als Zusammenfassung bei Comedy Central läuft.

Sehr lustig, sehr politisch und zum Glück nur mit deutschem Untertiteln, nicht synchronisiert.

Wer die Show mal im Original sehen möchte: